Backgrund

BARRIEREFREIES BAUEN IN DER ALTENHILFE

NWLOGO1

Die Anforderungen des in den Gesetzen verankerten Barrierefreien Bauens decken sich nicht unbedingt mit den Anforderungen älterer Menschen in Pflegeheimen. Krankheitsbilder wie z.B. Geh- und Standschwierigkeiten, Bewegung mit dem Rollator oder Bauen für Demenz sind in den aktuellen Normen nicht erfasst. Zudem ist eine Vielzahl der Menschen in Pflegeheimen nicht mehr selbständig und auf den Hilfebedarf anderer Menschen angewiesen. Die Anforderungen für diese Abläufe finden sich ebenfalls in den aktuellen Normen nicht wieder. Auf der anderen Seite sind in der Norm Anforderungen, wie z.B. für den selbständigen Rollstuhlfahrer, auf die Pflegeheime zu relativieren, da diese, wie z.B. bei den Türgriffhöhen, die Unfallgefahr von Menschen in Pflegeheimen erhöhen. Teilweise müssen auf der anderen Seite Anforderungen, wie z.B. die Steigung von Rampen, für Pflegeheimbewohner angepasst werden. Eine qualifizierte Anwendung der Anforderungen an die Barrierefreiheit ist Ziel vieler Studien und Beobachtungen.

Auf Grundlage dieser Erfahrungen und Beobachtungen ist es möglich, insbesondere in Bestandsgebäuden angemessene Schutzzielkonzepte für Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen zu entwickeln.

barrierefreiesbauen02